Neu Custom Code in CANVAYO

… und plötzlich fliegen die Ideen.

Der grandiose Einfall aus dem Meeting? Geht schneller online, als jemand am Tisch „Haben wir dafür Budget?“ fragt. CANVAYO liefert alle Module für eine starke Website. Doch manchmal packt euch dieser eine Gedanke, der aus der Reihe tanzt. Mit Vibe Coding dockt ihr ihn einfach an, als hätte er schon immer dazu gehört.

Ein Junge mit Skateboard flüstert einem Roboter eine Idee zu, der Roboter baut sie am Bildschirm, auf dem Förderband daneben entstehen fertige Maschinen

Pilotprogramm 5 Plätze

Die besten Vorschläge setzen wir für euch um!

Wir planen ein Pilotprogramm mit 5 Kunden, die den neuen Custom Code testen wollen. Sagt uns, welche Wünsche ihr für eure Website habt.

  • Die besten Ideen bekommen einen Platz
  • Kostenlose Erstumsetzung durch uns
  • Euer Lieblingsfeature kommt

Formular wird geladen …

  • Selbst umsetzen nach Onboarding
  • Im Teamwork mit AI entwickeln
  • Komplexes kommt von uns
  • Mit Checks für Datenschutz, Performance, Barrierefreiheit
Einleitung

Wer vibet mit?

Inhalt

Entdeckt hier erste Beispiele für Formate, die wir mit Vibe Coding umgesetzt haben – vom Zahlenspiel im Counter bis zur Scrollytelling-Reportage, die euch interaktiv auf Hüttentour mitnimmt. Inspiration für neue Formate. Eigene Ideen reicht ihr einfach ein, wir melden uns.

Übrigens, der Aufmacher oben mit Formular ist selbst ein Custom-Code-Block, den wir unserem Agenten zugeflüstert haben.

Zahlenspiele

Kleiner, cooler Einfall, große Wirkung: der Zähler, der hochzählt, sobald er ins Bild kommt. Die Zahlen sind frei erfunden. Zum Halluzinieren brauchen wir keine AI. Gut für messbare Meilensteine, Anzahl erfolgreicher Projekte, eure Jahre am Markt, eingesparte Menge CO₂ uvm. Lässt sich auch als Countdown bauen. Was fällt euch ein?

  • 1.200

    Stunden Programmierkurs gespart

  • 347

    spontane Ideen, ganz ohne Ticket

  • 92%

    weniger „Kannst du mal kurz?“ für die IT

  • 18.640

    Zeilen Code von Nicht-Entwicklern

  • 1

    Mondlandung, nur zum Spaß

3, 2, 1 … Das ist Vibe Coding!

Sieht aus wie ein normaler Text-Block, nur mit Video. Ist es im Prinzip auch – er entstand nur nicht im Standard-Backend, sondern frei per Vibe Coding.

Der Clip demonstriert den Spirit dahinter: Georges Méliès’ Stummfilm-Meilenstein „Die Reise zum Mond“ (1902) gilt als der erste Science-Fiction-Film der Filmgeschichte und zeigte aufwendige Special Effects. Ein Sinnbild für Ideen auf dem neuesten Stand der Technik. Kanonenschuss, Mondflug und die ikonische Landung im Auge gehören zum Original. Den Countdown, den Neon-Look und die CANVAYO-Kapsel haben wir per AI hineingearbeitet. Was hätte Méliès wohl mit Vibe Coding angestellt?

So funktioniert’s: Ihr nennt euren Wunsch, beschreibt im Dialog mit AI, was ihr sehen wollt, feilt am Entwurf. Die AI schreibt den Code. Ihr bekommt einen Prototyp zum Testen. Nach Freigabe wandert der Code über eine Schnittstelle direkt auf die Website. Kaputt geht dabei nichts. Während der Pilotphase übernehmen wir diesen Teil für Bestandskunden. Ihr promptet also uns. Dafür verfeinern wir einen sogenannten Skill für AI-Agenten, den geschulte CANVAYO-Nutzer später selbst verwenden dürfen. Er kennt die technischen Leitplanken und achtet auf Sicherheit und Stabilität.

Bewegt sich da was?

Szene aus Georges Méliès’ „Die Reise zum Mond“: Über den schlafenden Forschern sitzt Phoebe auf der Mondsichel, daneben Saturn und eine Frau mit einem Stern.
Georges Méliès, „Le Voyage dans la Lune“ (1902), gemeinfrei · Bewegung: Custom Code

Szenenwechsel auf Méliès’ Mond: Auf den ersten Blick wirkt die Kulisse wie eingefroren. Bis Phoebe sanft auf ihrer Mondsichel schaukelt, ein Lichtstreif um den Saturnring wandert und ein Stern aufblitzt. Kein schweres Video, das Bandbreite frisst – sondern ein einziges Standbild, das durch ein paar Zeilen Code punktuell lebendig wird.

Ein Cinemagraph zieht Blicke an, ohne beim Lesen zu stören: leise, subtil, endlos. Ihr setzt ihn ein, wenn eine Seite Atmosphäre braucht, aber kein träger Videoplayer den Lesefluss ausbremsen soll. Ihr bestimmt das Detail, AI bringt es in Bewegung, und CANVAYO bettet das Element federleicht ins Layout ein.

Vorher-Nachher-Effekte

Zwei Motive liegen übereinander. Die feine Linie dazwischen zieht ihr mit der Maus, wischt sie mit dem Finger zur Seite oder steuert sie auch mit den Pfeiltasten. Keine doppelten Galerien, kein langes Suchen: Ein einziger Zug macht den Wandel sofort sichtbar.

Vorher-Nachher-Effekte passen perfekt überall dort, wo der Unterschied die Geschichte erzählt – etwa wenn ihr Räume saniert habt, Websites neu auflegt oder Produkte vergleicht.

Vorher: kurze Beschreibung des Ausgangszustands
Nachher: kurze Beschreibung des Ergebnisses
Links der Zustand vorher, rechts nachher.

Welcome to the Jungle

Ein Jaguar streift über den Waldboden, ein Tukan fliegt durch den Dunst, im Blätterdach warten Anakonda, Faultier und Kolibri als Scherenschnitt – warum auch nicht? Trenner gliedern Landingpages und gönnen dem Auge eine Pause. Meistens übernehmen das eine schlichte Linie oder ein einfaches Bild. Mit Vibe Coding denkt ihr dieses Standard-Element völlig neu.

Das System zeichnet jedes Detail selbst, es lädt nichts herunter. Ihr braucht keine Bilddatei, und kein fremder Server erfährt etwas von euren Besuchern. Der Code erzeugt die komplette Animation. Wer die Szene anhält, sieht sie still und immer noch vollständig.

Wie live dabei: Ab auf den Berg

Scrollytelling ist das Format für Geschichten, die man erleben muss. In diesem Fall: Sechs Tage zu Fuß von Oberstdorf nach Meran – und ihr „wandert“ digital mit. Fast spürt ihr den Gipfelwind im Haar, die schwankende Hängebrücke unter den Füßen. Kein Witz. Die Karte zeigt, wo ihr gerade seid, Bilder, Infos und Stimmen wechseln mit jeder Etappe.

Kein zähes Video, das erst puffern muss. Keine externe Karten-App, die Daten sammelt und Layouts zerschießt. Ihr setzt das Format ein, wenn eine Bilderstrecke zu flach bleibt und ihr eure Besucher Schritt für Schritt durch komplexe Touren, Bauprojekte oder Geschichten mitnehmen wollt. Texte, Videos und Sounds verweben sich fließend zu digitalen Erlebnissen.

Eine Reportage in sieben Stationen

Über die Alpen

Sechs Tage zu Fuß von Oberstdorf nach Meran – über drei Gebirgsketten, zwei Grenzen und zu einem Fund, der 5.300 Jahre im Eis gewartet hat.

Rund 15 Minuten · öffnet im Vollbild · mit Kopfhörern am schönsten

  1. Oberstdorf
  2. Kemptner Hütte
  3. Hängebrücke Holzgau
  4. Memminger Hütte
  5. Braunschweiger Hütte
  6. Tisenjoch
  7. Meran

Eine Reportage in sieben Stationen

Über die Alpen

Sechs Tage zu Fuß von Oberstdorf nach Meran

Sechs Tage. Rund sechsundneunzig Kilometer zu Fuß. Sechstausendsiebenhundert Höhenmeter bergauf. Der E5 führt von Oberstdorf im Allgäu über drei Gebirgsketten bis nach Meran. Wer ihn geht, erlebt die Alpen im Zeitraffer: Kuhglocken und Gletscher, Matratzenlager und Palmen. Und kurz vor dem Ziel einen Ort, an dem jemand fünftausenddreihundert Jahre lang gewartet hat. Setzen Sie die Kopfhörer auf. Wir brechen auf.

Scrollen, um aufzubrechen

Die Strecke96 kmzu Fuß, dazu eine Seilbahn und drei Busse

Bergauf6.709 Höhenmeter. Bergab 5.839.

GrenzenDeutschland, Österreich, Italien. Die Linie auf der Karte ist echt: berechnet aus den Wegen von OpenStreetMap.

StartOberstdorf im Allgäu, 813 Meter über dem Meer.

Grüne Wiesen im Trettachtal, dahinter Berge mit Wolkenfetzen.
Panorama der Allgäuer Alpen mit Nebelhorn und Schattenberg über Oberstdorf.
Die Häuser der Spielmannsau unter bewaldeten Hängen im Nebel.
  • Station 1 von 7
  • Tag 1
  • 813 m

Oberstdorf

Der erste Schritt

Es ist kurz nach sieben. Über dem Trettachtal hängt noch der Nebel, und die Kuhglocken auf den Wiesen sind lauter als jedes Auto.

Oberstdorf ist die südlichste Gemeinde Deutschlands. Für die meisten, die hier den Rucksack schultern, ist es trotzdem nur der Anfang.

Hinter diesen Gipfeln liegt Österreich. Dahinter das Lechtal, das Inntal, das Pitztal, das Ötztal. Und irgendwo ganz hinten, sechs Tagesmärsche entfernt, Italien.

Spielmannsau 1 ¼ Std.Kemptner Hütte 4 ½ Std.E5 · Fernwanderweg

Meran 6 Tageüber Holzgau · Zams · Vent

Die Spielmannsau, gut tausend Meter hoch: ein paar Höfe, eine Kapelle, ein Gasthaus. Hier endet die Straße. Ab hier gibt es nur noch den Weg.

Gemälde: ein Hirsch an einem Tümpel, dahinter Tannen, Nebel und Berggipfel.
So malte Ludwig Skell die hintere Spielmannsau. Hirsche, Nebel, Tannen – viel hat sich nicht geändert. Nur die Wanderer sind mehr geworden.Ludwig Skell, „Hochwild in der hinteren Spielmannsau“

TrettachtalZwei Stunden fast eben am Fluss entlang. Die Beine wissen noch nicht, was kommt.

SperrbachtobelDrahtseile, Altschnee bis in den Juli, der Bach donnert unter der Schneebrücke. Hier wird es zum ersten Mal ernst.

Die Kemptner Hütte in einem grünen Kar, halb verdeckt von Nebel.
Die Kemptner Hütte bei Sonne, davor Blumenkästen und Wanderer.
Panorama: die Hütte klein am Hang, dahinter zackige Gipfel.
Sternenhimmel mit Milchstraße über einem Bergrücken.
  • Station 2 von 7
  • Tag 1
  • 1.846 m

Kemptner Hütte

Die erste Nacht

Die Hütte taucht erst im letzten Moment aus dem Nebel auf. Gebaut 1891, heute eine der größten Hütten der Allgäuer Alpen – und im Sommer trotzdem jede Nacht ausgebucht.

Draußen trocknen Socken am Geländer. Drinnen riecht es nach Holzofen, nassem Loden und Kaiserschmarrn.

Emailleschild an einer Holzwand: Kemptner Hütte, erbaut 1891, Seehöhe 1846 Meter.
Seehöhe 1846 m. Das Schild hat Generationen von Wanderern gesehen. Die Zahl ist geblieben.

Um zehn ist Hüttenruhe. Das gilt für alle. Wer um fünf aufsteht, weil er über das Mädelejoch will, der braucht seinen Schlaf. Ich seh jeden Sommer Tausende Rucksäcke durch diese Tür gehen. Am ersten Abend kommen die Leute müde an. Am zweiten schon ein bisschen stolz. Und das Rezept für den Kaiserschmarrn verrat ich nicht. Nicht einmal meiner Schwester.

Aus dem Hüttenbuch

Knie sagt nein, Kopf sagt ja. Morgen weiter! – Jana & Tom, Köln

Zum dritten Mal hier. Der Schmarrn ist immer noch der beste. – Heinz, 71

Nebel, Nebel, Nebel. Dann: Sterne. – Mira

Wer hat meine Stirnlampe? – Lager 4, Platz 12

Um zehn wird es still. Wer noch einmal vor die Tür tritt, sieht in einer Nacht mehr Sterne als in der Stadt in einem Jahr.

Mädelejoch · 1.973 mEin Schild, ein Grenzstein, ein Windstoß. Und plötzlich ist man in Österreich.

HöhenbachtalAbstieg durch Latschen und Lärchen. Irgendwo vorn rauscht Wasser.

Eine lange Hängebrücke spannt sich hoch über ein bewaldetes Tal.
Blick über den schmalen Gitterrost der Brücke, links und rechts Stahlseile, voraus der Wald.
Die Brücke von unten gesehen, als dünner Strich zwischen den Baumkronen am Himmel.
  • Station 3 von 7
  • Tag 2
  • 1.200 m

Hängebrücke Holzgau

200 Meter Mut

Plötzlich spannt sich ein Stahlband über die Schlucht. 200 Meter lang, 110 Meter über dem Höhenbach. Wer nach Holzgau will, muss hier nicht hinüber. Fast alle tun es trotzdem.

Unter der Brücke stürzt das Wasser in die Tiefe. Man hört es noch in der Mitte des Stegs, wenn der Wind für einen Moment aussetzt.

Zweihundert Meter lang, hundertzehn Meter über dem Grund. Die Hängebrücke von Holzgau schwingt, wenn der Wind durch das Höhenbachtal fährt. Nicht nach unten schauen, sagen alle. Alle schauen nach unten.

Der Gitterrost ist so breit wie zwei Schultern. Durch die Maschen sieht man die Wipfel. Jeder Schritt federt ein wenig nach.

Von unten sieht man erst, worauf man eben gestanden hat: einen Strich am Himmel.

Holzgau · 1.114 mBemalte Häuser, ein Brunnen, der letzte Laden für zwei Tage.

MadautalViele nehmen hier das Taxi. Wir nicht.

Der AnstiegGut tausend Höhenmeter in der Nachmittagssonne. Oben wartet ein Kalkkessel mit drei Seen.

Die Memminger Hütte auf einer Geländekante vor schroffen Kalkgipfeln.
Ein türkisfarbener Bergsee in einem Kessel aus hellem Kalkgestein.
Zwei Bergsteiger klettern zwischen Felszacken zur Seescharte hinauf.
  • Station 4 von 7
  • Tag 2
  • 2.242 m

Memminger Hütte

Im Reich der Steinböcke

Die Memminger Hütte steht auf einer Geländekante, als hätte sie jemand dort abgestellt und vergessen. Rundherum: Kalk, Karseen, Stille. Und Alpendohlen, die genau wissen, wann jemand seine Brotzeit auspackt.

Morgens um sechs spiegeln sich die Gipfel in den Seewiseen. Das Wasser ist so kalt, dass niemand lange überlegt, ob er hineinspringen soll.

Am nächsten Morgen die Seescharte: 2.599 Meter, der höchste Punkt des Tages. Die letzten Meter geht es mit den Händen.

Die Seescharte ist der Moment, an dem viele merken: Der E5 ist kein Spaziergang. Zweitausendsechshundert Meter, loser Schotter, am Ende ein paar Griffe am Drahtseil. Und auf der anderen Seite geht es fast zweitausend Meter hinunter bis nach Zams. Wenn du oben stehst und ein Steinbock schaut dich an, als wärst du hier der Fremde, dann hat er recht.

Seescharte · 2.599 mOben kurz verschnaufen. Unten liegt das Inntal, 1.800 Meter tiefer.

Abstieg nach Zams1.800 Höhenmeter am Stück. Die Knie erinnern sich noch eine Woche daran.

VenetMit der Seilbahn über das Inntal. Von oben sieht Zams aus wie eine Modelleisenbahn.

PitztalEine Stunde Bus, eine Kurve nach der anderen, bis die Straße einfach aufhört.

Mittelberg · 1.736 mOben leuchtet schon das Eis.

Die Braunschweiger Hütte aus Stein, direkt über einem zerklüfteten Gletscher.
Der Mittelbergferner: ein breiter Gletscher zwischen dunklen Gipfeln unter blauem Himmel.
Blick vom Pitztaler Jöchl auf Schneefelder, Geröll und einen Pfad.
  • Station 5 von 7
  • Tag 4
  • 2.759 m

Braunschweiger Hütte

Das Eis zieht sich zurück

Die Braunschweiger Hütte klebt über dem Mittelbergferner wie ein Adlerhorst. Von der Terrasse aus sieht man, was noch da ist. Und wer genau hinsieht, auch, was fehlt.

Die Zunge des Gletschers

Zwischen 1850 und heute hat die Gletscherzunge in dieser vereinfachten Darstellung fast die Hälfte ihrer Länge verloren.

Vereinfachte Darstellung mit Demo-Werten – gestrichelt: Ausdehnung um 1850.
Zeichnung um 1900: Felsen, ein Gletschersee, darüber vergletscherte Gipfel.
Um 1900 gezeichnet: Eis bis fast an die Hütte.Michael Zeno Diemer
Alte Illustration: Menschen mit Kreuz und Fahnen stehen betend auf einem Gletscher.
Früher zogen die Talbewohner mit Kreuz und Fahnen aufs Eis und beteten, dass es stehen bleibe.Illustration: Hans Beat Wieland
Aus dem All sieht es überall gleich aus. Satellitenbilder des Aletschgletschers in der Schweiz, Jahr für Jahr.Copernicus Sentinel · Sentinel Hub

Als die Braunschweiger Hütte gebaut wurde, reichte das Eis fast bis an ihre Mauern. Heute steigen wir jedes Jahr ein Stück weiter ab, um die Gletscherzunge überhaupt noch zu finden. Früher haben die Menschen hier Prozessionen abgehalten, damit das Eis nicht weiter vorrückt. Heute wären wir froh, es täte das wieder.

Am nächsten Morgen über das Pitztaler Jöchl, 2.996 Meter: der höchste Punkt des klassischen E5. Danach geht es durch das Skigebiet hinunter, wo im Sommer Planen über den letzten Schneefeldern liegen.

Pitztaler Jöchl · 2.996 mHöchster Punkt des klassischen E5. Schnee im August.

Sölden und VentZwei Busse, ein Tal. Vent ist das letzte Dorf Österreichs vor dem Eis.

Die Martin-Busch-Hütte aus Stein auf einer grünen Hangstufe.
Martin-Busch-Hütte · 2.501 mHier beginnt die Geschichte, von der jeder schon einmal gehört hat.

Das Wetter kipptInnerhalb einer Viertelstunde wird der Himmel grau. Dann weiß.

Die Similaunhütte am Rand eines Gletschers unter dunklen Gipfeln.
Ein Gletschertal aus Eis und grauem Geröll, darüber Schneefelder.
Eine hohe Steinpyramide auf einem Grat, das Denkmal an der Fundstelle.
  • Station 6 von 7
  • Tag 6
  • 3.210 m

Tisenjoch

Der Mann aus dem Eis

Die Similaunhütte, 3.019 Meter. Graupel prasselt gegen die Scheiben. Wer jetzt noch draußen ist, sucht Deckung hinter jedem Felsblock.

Eine halbe Stunde nordwestlich, am Tisenjoch, liegt eine unscheinbare Felsmulde. Kein Schild, kein Zaun. Nur ein Steinmann in der Nähe.

19. September 199113:30 Uhr

Am neunzehnten September neunzehnhunderteinundneunzig steigt ein Ehepaar aus Nürnberg vom Tisenjoch ab. In einer Felsmulde ragt etwas Braunes aus dem Schmelzwasser. Sie halten es für einen verunglückten Bergsteiger. Erst Tage später ist klar: Dieser Mann ist vor rund fünftausenddreihundert Jahren gestorben. Ein Pfeil hatte ihn in die Schulter getroffen. Seine letzte Mahlzeit war Steinbockfleisch. Er trug ein Beil mit Kupferklinge, einen Bogen aus Eibenholz und einundsechzig Tätowierungen. Das Eis hat ihn fünf Jahrtausende lang festgehalten. Dann hat es ihn freigegeben.

Zurück in der Zeit
  1. 1991Ein Ehepaar aus Nürnberg entdeckt den Toten im Eis.
  2. 1786Goethe überquert auf dem Weg nach Italien den Brenner.
  3. 1492Kolumbus landet in Amerika.
  4. 800Karl der Große wird zum Kaiser gekrönt.
  5. ZeitenwendeDie Römer bauen ihre Straßen über die Alpen.
  6. 753 v. Chr.Der Legende nach wird Rom gegründet.
  7. 1332 v. Chr.Tutanchamun wird Pharao.
  8. 2560 v. Chr.Die Cheops-Pyramide wird fertig. Ötzi ist da schon 700 Jahre tot.
  9. 3000 v. Chr.In England entstehen die ersten Gräben von Stonehenge.
  10. um 3300 v. Chr.Ein Mann stirbt am Tisenjoch. Das Eis schließt sich über ihm.
Rekonstruktion: das wettergegerbte Gesicht eines Mannes mit Bart und langen Haaren, der ernst in die Ferne blickt.
So könnte er ausgesehen haben: etwa 46 Jahre alt, 1,60 Meter groß, braune Augen. Die Rekonstruktion steht im Südtiroler Archäologiemuseum in Bozen.
  • BeilKlinge aus fast reinem Kupfer, Schaft aus Eibe. Ein Statussymbol.
  • Bogen1,82 Meter, Eibenholz – unfertig, noch ohne Sehne.
  • KöcherMit 14 Pfeilen, nur zwei davon schussbereit.
  • SchuheSohlen aus Bärenfell, oben Hirschleder, innen Heu gegen die Kälte.

Heute markiert eine Steinpyramide die Fundstelle. Die Grenze verläuft nur rund 90 Meter entfernt – ein Grund, warum der Mann aus dem Eis heute in Bozen liegt und nicht in Innsbruck.

Abstieg ins Schnalstal1.500 Höhenmeter: vom Eis über Geröll zu den ersten Lärchen.

Der türkisfarbene Vernagter Stausee zwischen grünen Hängen.
VernagtDer Stausee leuchtet türkis. Unter dem Wasser liegen Höfe, die 1956 geflutet wurden.

VinschgauMit dem Bus talaus. Apfelbäume, so weit man sieht.

Blick durch Bäume auf die Altstadt von Meran mit ihrem spitzen Kirchturm vor den Bergen.
Bunte Blumenbeete an der Passerpromenade, dahinter Spaziergänger und Grandhotels.
Panorama über Meran und das Etschtal bis zu den Bergen.
  • Station 7 von 7
  • Tag 6
  • 325 m

Meran

Palmen

Aus dem Busfenster: Palmen, Zypressen, Weinberge. Vor sechs Tagen hing noch Nebel über dem Trettachtal. Heute sind es 27 Grad.

Auf der Passerpromenade blühen im September noch die Beete. Die schweren Stiefel fallen hier auf. Niemand stört sich daran.

Schwarzweißfoto: ein Spazierweg mit Palmen und Zypressen, dahinter verschneite Berge.
Der Tappeinerweg, Mitte des 20. Jahrhunderts. Kurgäste kamen schon damals wegen des milden Klimas. Wanderer mit Rucksack eher nicht.Foto: Willy Pragher, Landesarchiv Baden-Württemberg

Meran. Dreihundert Meter über dem Meer. Vor sechs Tagen lag hier noch das Allgäu vor uns. Dazwischen: Schotter, Schnee, zwei Grenzen, drei Gletscher und ein Mann aus der Kupferzeit. Die Palmen an der Passerpromenade wirken wie eine Belohnung. Vielleicht sind sie genau das.

  • 6Tage
  • 96Kilometer zu Fuß
  • 6.709Höhenmeter bergauf
  • 5.839Höhenmeter bergab
  • 3.210Meter, höchster Punkt
  • 2Grenzen

GeschafftOberstdorf – Meranzu Fuß, mit Seilbahn und Bus, über drei Gebirgsketten

Abspann

Eine Demonstration für den HTML-Block. Route, Höhen, Gipfel, Gletscher und Grenzen stammen aus offenen Daten und wurden beim Bauen einmal fest eingerechnet – die Seite fragt keinen fremden Dienst ab. Hüttenwirt, Bergführerin, Glaziologin und die Einträge im Hüttenbuch sind erfunden, alle Stimmen KI-erzeugt (Gemini 3.1 Flash TTS).

Fotos und Grafiken

    Videos

    Atmosphären

    Stimmen

    • KI-Stimme „Aoede“ · Gemini 3.1 Flash TTS · Google · Text: Demo-Redaktion (fiktiv) · nur Demo
    • KI-Stimme „Gacrux“ · Gemini 3.1 Flash TTS · Google · Text: Demo-Redaktion (fiktiv) · nur Demo
    • KI-Stimme „Kore“ · Gemini 3.1 Flash TTS · Google · Text: Demo-Redaktion (fiktiv) · nur Demo
    • KI-Stimme „Vindemiatrix“ · Gemini 3.1 Flash TTS · Google · Text: Demo-Redaktion (fiktiv) · nur Demo

    Daten

    • Wege, Gipfel, Gletscher, Seen, Flüsse, Grenzen: © OpenStreetMap-Mitwirkende · ODbL
    • Höhen: EU-DEM 25 m, Copernicus Land Monitoring Service, abgefragt über OpenTopoData
    • Fotos, Videos und Töne: Wikimedia Commons, Lizenzen wie angegeben

    Die Tabelle, die mehr zeigt

    Zahlen begreifen statt Spalten zählen: Vibe Coding verwandelt ein trockenes Datenblatt in eine spannende und interaktive Übersicht.

    15 Meteoriten laden zum Entdecken ein – vom 60-Tonnen-Eisenkoloss Hoba in Namibia bis zum 24-Gramm-Bruchstück aus Flensburg. Mit Suche und Filtern nach Art, Zeitraum und Herkunft, sortierbar nach Masse, mit Größenvergleich, der sofort einleuchtet.

    Ideal für Produktdaten, Referenzen oder Standorte. Überall dort, wo lange Listen sonst abschrecken, baut euch Vibe Coding eine Ansicht, die zieht. Werft mal einen Blick in die Details ...

    Beobachtet?

    Meteoriten. Die Spaltenköpfe sortieren die Tabelle, ein Name öffnet die Details.

    Daten: NASA Open Data, „Meteorite Landings“ (The Meteoritical Society, Stand 2013), für Stubenberg und Flensburg ergänzt aus der deutschen Wikipedia. Größen sind als Kugel gerechnet, mit 7,8 g/cm³ für Eisen, 4,8 für Stein-Eisen und 3,4 für Stein. Fotos: Wikimedia Commons, Urheber und Lizenz jeweils beim Bild.

    Was baut ihr als Nächstes?

    Einleitung

    Selbst umsetzen nach kurzem Onboarding, im Teamwork mit AI entwickeln oder Komplexes von uns umsetzen lassen. Erzählt uns, was ihr vorhabt.

    Einleitung

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